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Frankfurt (Oder) erhielt anno 1253 das Stadtrecht. Sie liegt am Westufer der Oder im Land Brandenburg. Die offizielle Schreibweise ist Frankfurt (Oder) und gilt seit dem 27. Mai 1932, sie wurde 1953 und 1991 bestätigt. Andere Schreibweisen wie z.B. Frankfurt/Oder oder Frankfurt(Oder) oder Frankfurt a.d. Oder usw. werden aber oft noch verwendet.
In den letzten Tagen des 2. Weltkrieges zur Festung erklärt, wurde der nahezu menschenleere Stadtkern zu 80% niedergebrannt. Dennoch zeugen von seiner Geschichte etliche wiederaufgebaute und gepflegte Sehenswürdigkeiten. Das Stadtzentrum wurde in den fünfziger Jahren völlig neu errichtet. Neubauten schließen nach und nach die Lücken im Stadtbild. Frankfurt (Oder) war und ist ein Verkehrsknotenpunkt zwischen West- und Osteuropa und eine Messestadt. Über die Autobahn und den Grenzbahnhof fließt ein endloser Verkehrsstrom über die jetzige EU-Grenze. Die Messetradition wird mit Regional- und Branchenmessen fortgesetzt. Frankfurt (Oder) darf sich seit 1993 wieder Hansestadt nennen. Hier wohnen heute 64.323 Einwohner und mehrere tausend Studenten. Die 1990 eröffnete Europauniversität VIADRINA, Nachfolgerin der 1811 der in Zusammenhang mit der Neugründung der Universitäten in Berlin und Breslau (Wroclaw) geschlossenen Alma Mater Viadrina ("Oderuniversität"; Oder = lat. viadrius), trägt sehr zur Belebung der Stadt bei. Rosengarten
ist ein kleiner Ortsteil von Frankfurt (Oder) mit ländlichem Charakter.
Estmals wurde der "Hoff Rosengarten" anno 1495 urkundlich erwähnt.
Er liegt westlich von Frankfurt (Oder) und wird durch die im Bau befindliche Oder-Lausitz-Trasse B112, die dem Ort sehr nahe kommt, ständig bekannter. Als Ausflugsziel ist der Rosengartener Stadtwald sehr beliebt. Hier gibt es für die Kinder einen tollen Spielplatz, viele Wanderwege und auch den Naturlehrpfad. Seit dem 1. Juni 2000 gibt es hier den Wildpark Frankfurt (Oder). |