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Marienkirche - Erstes restauriertes Bleiglasfenster eingebaut
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St. Marienkirche wurde von 1253-1524 erbaut
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Sanierungsarbeiten am Turm im Jahr 2000/ 2001
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statt der rötlichen Backsteine hat der obere Teil des Turms von St. Marien einen weißen Untergrund,
von dem sich die roten Schmuckformen kräftig abheben
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Wiederherstellung der farbigen Bemalung - stammt etwa aus der Zeit um 1500
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seit Baubeginn um 1250 war bis 1530 ständig
an der Marienkirche gebaut worden - es waren keine Reparaturarbeiten, sondern
der Ehrgeiz der Bürgerschaft, die schönste und modernste Kirche
zu haben...
- im Jahr 2001 soll der Turmstumpf des Südturmes ein Flachdach erhalten
- z.Z. ist der Turmstumpf eingerüstet
- Pfingsten im Jahre 1826 stürzte der Südturm ohne Zutun ein - zum Wiederaufbau hat hat das Geld nie gereicht
- eine teilweise Wiederherstellung des Südturmes von St. Marien erfolgte in den Jahren 1921 - 1923
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im Mittelschiff der Kirche werden die Bodenplatten verlegt
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größte Hallenkirche der norddeutschen
Backsteingotik in Deutschland
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Hallenumgangschor und Kaiserpforte (Nordportal)
sind in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden (unter Einfluß
Peter Parlers)
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fünfschiffige Hallenkirche von drei
Jochen mit Querschiff und dreijochigem Hallenumgangschor ist nur 4 m schmaler
als der Kölner Dom
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Carl Friedrich Schinkel ließ bei
dem großen Umbau, anläßlich des Einsturzes des Südturmes,
Nischen zumauern und Wände glatt weiß verputzen
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1945 sehr starke Zerstörungen an
der Kirche: es blieben fast nur noch der mächtige Westturm und die
Außenmauern erhalten
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erhalten sind der 4,70 m hohe, vergoldete
siebenarmige Bronzeleuchter (um 1373), die Bronzetaufe (um 1376) und der
Hochaltar mit Gemälden und geschnitzten Figuren (um 1489) ausgestellt
in der Gertraudenkirche in der Gubener Vorstadt
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ab 1979 laufen die Restaurationsarbeiten
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in der DDR zum Kulturforum umfunktioniert,
wurden Sakristei und Praetorius-Saal restauriert, der Turm erhielt seine
Spitze wieder
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1995 wurde der 21 m hohe Vollholzdachstuhl
errichtet und ist damit der Größte, der seit 1900 in Deutschland
gezimmert wurde
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die nach 1945 von sowjetischen Behörden
sichergestellten Buntglasfenster, die bis in die 90er Jahre als verschollen galten, wurden in St. Petersburg wiederentdeckt
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am 29. Juni 2002 kamen die 111 Buntglasfenster als erstes Kunstwerk aus Rußland nach dem umstrittenen »Beutekunstgesetz« zurück
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auf 111 Bleiglasfenstern ist mit kräftigen Farben die Heilige Schrift in Bildern zu sehen, die Schöpfungsgeschichte, das Leben Christi und des Antichristen
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diese Fenster stellen ein kostbares Zeugnis der Hochgotik dar und sind einzigartig in Europa
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6.000 Steine werden dafür in Handarbeit
auf dem Landgut Gronenfelde (Werkstätten behinderter Menschen!) gefertigt
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quaderförmige Klosterformatsteine
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besondere Formsteine für Friese,
Blendnischen und Fenster
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